Don't dream it, be it!

Kalgoorlie – die Super-Goldmine

Nachdem wir die Nullarbor Plain durchquert und in Norseman einen kurz Stop eingelegt hatten, fuhren wir weiter Richtung Norden in die „Goldfields“ nach Kalgoorlie-Boulder, eine Zwillingsstadt mit 32.000 Einwohner und damit auch gleich (nach Perth) die zweitgrößte Stadt Westaustraliens ;). Diese Stadt verdankt Ihre Größe und auch ihre wirtschaftliche Stellung vor Allem einem, dem GOLD. Das war auch der Hauptgrund für uns dieses beschauliche Städchen zu besuchen, da sich dort die größte Goldmine AUstraliens befindet.

Alles begann, als 1893 Paddy Hannan an der Erdoberfläche Goldnuggets fand. Der 1,6km lange Straßenabschnitt, auf dem damals das Gold gefunden wurde, wird noch heute als „the golden mile“ bezeichnet und bildet die Hauptstraße Kalgoorlies. Das Oberflächengold wurde schnell geborgen und ohne spezielle AUsrüstung kam man an tieferliegendes nicht heran, so dass sich Minengesellschaften gründeten und letztlich nur eine große übrig blieb und bis heute schürft. Das riesige Tagebauloch, welches bis heute erschaffen wurde, misst mit 3,2km Länge, 1,3km Breite und 330m Tiefe enorme Ausmaße. Die Riesenlaster wirken wie Spielzeugautos, obwohl jeder von Ihnen 225 Tonnen Gestein transportieren kann und es 31 davon in der Supermine gibt. Jede mit einem Wert von ca. 4Mio AUD. Die Kosten sind aber eher gering im Vergleich zur Produktion von ca. 850.000 Unzen jährlich.

Die Mine kann von Außen besichtigt werden, was wir auch getan haben oder durch überteuerte Führungen in 2 Stunden, alle 4 Tage mal, was wir daher nicht getan haben. Dann waren wir noch auf einem ehemaligem Förderturm, von dem sich eine schöne Aussicht auf die Stadt bot und im daran angeschlossenen Goldmuseum der Stadt. Außer der Mine und dem Gold bietet die Stadt noch viele (zumeist in der Hauptstraße befindliche) alte historische Gebäude, welche wir uns ebenfalls angeschaut haben.

Nach diesem kurzem Stop ging es auf dem Highway (gespickt mit entgegenkommenen Minen-Roadtrains und Schwerlasttransporten) Richtung Süden an die Küste nach Esperance, unserer nächsten Etappe. Hier eine paar Fotos von Kalgoorlie und der Mine:


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