Don't dream it, be it!

Perth und die Umgebung (inkl. Pinnacles):

Der nächste Punkt auf unserer Reise um dem fünften Kontinent führte uns nach Perth, die einzige Großstadt in West-Australien. Mit ca. 1,7 Millionen Einwohnern kann man sie durchaus als Metropole bezeichnen. Trotzdessen ist es eine recht angenehme und, durch Parkanlagen wie den Kings-Park, recht grüne Stadt.

Von Süden kommend, machten wir den ersten Halt in Fremantle, eine eigenständige Stadt, die aber eigentlich schon fast wie ein Vorort von Perth wirkt und durch die Nähe (nur 25km) zur Stadt ein geeignetes Sprungbrett für uns war. Wir übernachteten dort in Strandnähe auf einem Parkplatz, welcher zu einer großen Parkanlage gehörte. Es war schön ruhig und für unsere Zwecke bestens geeignet.

Am Tag nach unserer Ankunft schuaten wir uns zunächst etwas in Fremantle um, ehe wir einen Wachtag einlegten und unser Auto etwas sortierten. Am nächsten Tag schauten wir uns (auch wetterbedingt) dann die Millionenstadt selbst an. Wir fuhren mit dem Auto in die Zentrumsnähe und parkten dort. Anschließend fuhren wir mit einem der kostenlosen (!!!) Busse in die Innenstadt und erkundeten diese. Nach dem ganzen Trubel suchten wir am Nachmittag etwas mehr Ruhe und besuchten noch den Kings Park, von dem aus man einen schönen Blick über die Stadt hatte.Am Abend ging es zurück nach Fremantle.

Am Tag darauf besuchten wir die vorgelagerte Insel „Rottnest Island“, welche ihren Namen vom ersten Europäer Willem de Vlamingh 1696 erhielt, der die Insel besuchte. Er beschrieb die „Quokkas“ als eine Art Ratte in Katzengröße und weil es auf der Insel nur so von denen wimmelte, taufte er die Insel Rottenest (Rattennest). In Wirklichkeit handelt es sich um eine kleine Art von Kängurus, welche Quokkas genannt werden. Auch heute leben noch ca. 10.000 von ihnen auf der Insel. Weil die Insel Autofrei ist, kann man diese nur mit einem der verkehrenden Busse, zu Fuß oder dem Rad erkunden. Wir entschieden uns für das Rad und mieteten diese nach unserer Ankunft. Da die Insel nur ca. 11km mal 4km groß ist, schafften wir an einem Tag eine Runde von ca. 25 km, wobei wir noch einen schönen Stopp an einer traumhaften Bucht zum Baden in kristallklarem Wasser einlegten. Quokkas bekamen wir nicht viele, aber wenigstens ein paar zu Gesicht, ebenso ein paar Exemplare des Kings Skink. Alles in allem war es ein schöner Tag und am späten Nachmittag ging es nicht mit der Fähre sondern mit dem Speedboot zurück zum Festland. Mit bis zu 75km/h jagten wir über das Wasser :).

Tags darauf erledigten wir noch ein paar Formalitäten und Einkäufe um uns für die Weiterreise in den Norden zu wappnen. Auf den nächsten 4-5.000km wir die nächste und einzige große Stadt gerade einmal 28.000 Einwohner haben.

Tags darauf brachen wir auf in den Nordwesten, welcher größtenteils unbewohnt und auch noch unberührt ist. Doch nahe Perth warteten noch der Yanchep NP und der Namburg NP auf uns. Im Yanchep NP kann man die einzigen Koalas im Westen sehen, welche aber auch nur in einem Freigehege leben, also nicht wirklich wild. Nach kurzem Stopp dort fuhren wir weiter zum Namburg NP, welcher bekannt ist für die Pinnacles, Kalksteinfelsen, welche aus dem Sand der Umgebung ragen und ein schönes Naturmonument darstellen. Diese besichtigten wir am Abend und am kommendem Morgen (bei besserem Wetter), weil wir in der Nähe an der Hangover Bay übernachteten. Dort habe ich den bisher farbintensivsten Sonnenuntergang meines Lebens gesehen.

Ein paar Bilder der vielseitigen Erlebnisse sind hier zu sehen (PS: Kommentare sind durchaus gern gesehen, denn ohne jegliches Feedback fehlt ein bisschen der Anreiz den Blog in der Intensität aufrecht zu erhalten):

5 Antworten

  1. Es ist ja ein schöner langer Beitrag wo man schon einen kleinen Einblick
    von der Gegend um Perth bekommt. Die Aufnahmen sind ja wie gewohnt von
    hoher Qualität. Sind ja auch eigentlich nichts anderes von Euch gewohnt.

    Macht nur weiter so auch wenn sich viele nicht dazu bewegen lassen einen Kommentar zu schreiben. Ich kenne viele die sich das anschauen und auf das Neueste warten nur zu
    bequem sind ein paar Worte zu schreiben. Weis nicht wie ich die dazu bekomme sich
    zu äußern. Die Pinnacle-Bilder sehen sehr interessant aus. Auch die Aufnahme von
    der „Spitzensportler“ ist perfekt geworden. Man könnte eigentlich zu jedem Bild etwas sagen.
    So, genug von Deinen Eltern bis zum nächsten Beitrag.

    Ach so, die Anordnung der Bilder sind eine willkommene Abwechslung, fällt natürlich gleich auf.

    1. Mai 2013 um 14:51

    • Ohja, vielen Dank für den Kommentar. Darüber freue ich mich wie immer sehr, wie über jeden Eurer Kommentare. Vielen Dank. 🙂

      4. Mai 2013 um 09:44

  2. Heike

    Nun will ich mich auch mal zu Wort melden, nicht das du noch auf dumme Gedanken kommst und den Blog abschaffst. Also die Bilder sind einfach wieder Spitze !!! Die Landschaftsaufnahmen braucht man eigentlich gar nicht zu kommentieren. Die sind so schön, dass einem manchmal die Worte dazu fehlen. Toll finde ich auch, dass immer mal paar lustige Schnappschüsse mit dabei sind. Geschmunzelt habe ich bei den Papageien- Fotos, ich glaube die waren im vorletzten Beitrag. Während Katja sich in der „Meute “ sichtlich wohlfühlte, warst du nicht so überzeugt von den lieben Tierchen. Sah ich da etwa Angst in deinen Augen? Na ja, kann’s ja verstehen. So ein Schnabelhacker tut schon weh !!! Ich hoffe euch geht es gut und wir hören und sehen bald wieder von euch.
    LG Heike

    2. Mai 2013 um 11:54

    • Danke für den Kommentar. Das ist schön zu hören. Nein, Angst siehst Du da nicht in meinen Augen, eher Skepsis :).
      Ich hoffe Dir geht’s gut und Du verfolgst den Blog weiter fleißig.

      4. Mai 2013 um 09:41

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