Don't dream it, be it!

Port Hedland nach Broome (inkl. 80-Mile-Beach):

Unsere nächste Etappe nach der Pilbara führte und an die Küste zur Hafenstadt Port Hedland, in der das Erz der Region auf die Frachter geladen und nach Asien verschifft wird. Die Stadt selbst war für uns nur „Auftankstation“ und meines Erachtens auch nicht sehr schön. Überall war ein roter Schleier auf den Gehwegen und Gebäuden, man hörte immer Industrielärm, es kamen einem unentwegt Minenfahrzeuge und Roadtrains entgegen und die Stadt schien nie zu schlafen. Neben der Rolle als Endstation für das Eisenerz spielt die Stadt auch als Salzgewinnungsort eine Rolle und so ist der riesige Salzberg am Ortseingang unübersehbar.

Entsprechend schnell fuhren wir dann auch weiter, nun entlang der „Küste“ (die leider ausschließlich 10-15km entfernt vom Highway entlangführte) nach Broome. Einziges Highlight der 640km-Strecke, war der 80-Mile-Beach, der eigentlich wesentlich länger als 80 Meilen ist. Trotz der enormen Länge ist er kaum zugänglich und es fanden sich nur wenige Stichstraßen zum Strand. Das Wetter war zu der Zeit leider auch nicht so schön und so sind auch die „Strand-Bilder“ nicht von blauem Himmel gekennzeichnet. Aufgrund des enormen Gezeitenunterschieds von bis zu 15 Metern an der Nordküste, ist das Meer bei Ebbe unwahrscheinlich weit „draußen“. Was es viel gab, waren Muscheln. Diese hat Katja dann auch mit viel Spaß und Leidenschaft in Mengen gesammelt :). Tierisches Highlight war eine Seeschlange, welche die Flut bei Nacht an den Strand spülte und die ein Australier mutig mit einem Stock ins Meer zurückbeförderte sowie ein Krebs, welcher sich eine der schönsten Muschen am Strand gesichert hatte und sein zu Hause davonrennend vor uns in Sicherheit zu bringen versuchte.

In Broome angekommen, kümmerten wir uns, wie zuletzt schon angedeutet um unser größeres mechanisches Problem am Auto und machten einen (bereits vor dem Preisschock gebuchten) Kamelritt am Cable-Beach zum Sonnenuntergang mit, welcher für uns beide ein schönes und unvergessliches Highlight war. Den Abend zuvor, waren wir schon als Zuschauer anwesend und konnten ein paar schöne Bilder machen. Die Stadt erschien uns trotz des mechanischen Dilemmas, wie eine Oase nach der langen (etwas monotonen) Fahrt zuvor. Nicht zuletzt auch weil das Wetter langsam besser wurde. Der Strand und die Palmen waren ein kleiner Seelentröster, bevor es weiter Richtung der gefürchteten „Gibb-River-Road“ ging, wo mehr als 500km Gravel-Road, aber auch die wunderschönen Kimberleys auf uns warten sollten.

2 Antworten

  1. Annika

    Ich wusste gar nicht, dass es in Australien auch Kamele gibt… 😉
    Wie immer sehr schöne Bilder und beneidenswerte Sonnenbräune!!

    26. Mai 2013 um 12:04

  2. Na Ihr Zwei,
    habt hier ja wieder mal einen Hammerbeitrag mit hervorragenden Bildern reingestellt.
    Da sind Ihr ja wunderschöne Bilder.
    Obwohl wir mit manchen Bildern nicht ganz einverstanden sind. Wir meinen die mit der Seeschlange. Seit ja vorsichtig. Aber sonst ganz, ganz toll.
    Seit lieb gegrüßt von
    Den Eltern

    31. Mai 2013 um 09:31

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