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Sydney…

Nachdem wir die Blue Mountains verlassen haben, sind wir nach Penrith weitergefahren, einen Vorort (ca. 60km westlich) von Sydney. Es ist eigentlich auch eine kleine Stadt und war so ganz ok. Dort suchten wir uns einen „einigermaßen ruhigen“ Park und haben dort übernachtet. Dann sind wir tagsüber mit dem Zug jeweils in die Stadt reingefahren.

Am ersten Tag waren wir im Sydney Aquarium, das jetzt ein Sea-Life Aquarium ist. Dazu gibt es einen Extra-Beitrag. Am nächsten Tag waren wir im IMAX (mit dem weltgrößten 3D-Bildschirm der Welt) und haben uns „the last Reef“ angeschaut. Das war echt toll und empfehlenswert. Später haben wir uns noch ein bisschen die Stadt angeschaut und sind dann wieder zurückgefahren.

Am 3. Tag haben wir uns früh Zeit genommen und sind erst nach dem Mittag in die Stadt, um dann auf den Sydney Tower Eye zu fahren. Dort haben wir den Sonnenuntergang erlebt und sind anschlie0end nochmal an den Hafen zur Oper und Brücke gegangen und haben so Sydney bei Nacht  am Samstag erlebt. Dort sind wir erst gegen 1 Uhr weg und waren aufgrund schlechter Nachtanbindung und Schinenersatzverkehrs erst gegen 3 Uhr wieder in Penrith, wo eine leere Autobatterie auf uns wartete :(. Nach langem Suchen (nachts 3 Uhr auf dem Bahnhof findet sich kaum jemand) haben wir dann zwei nette Australier gefunden, die uns halfen den Landcruiser anzuschieben, bis er wieder ansprang. Dann gings ins Bett.

Den Tag darauf waren wir dann im Olypiapark in Sydney, von dem wir aber etwas enttäuscht waren, alle Stadien usw. (zum Teil auch die Parkplätze davor) kosteten mächtig Geld. So fuhren wir früh wieder zurück.

Der Folgetag war unser letzter in Sydney. Wir besuchten die Harbour-Bridge und liefen ans „andere Ufer“,  so dass wir die Oper auch mal von „vorn“ sehen konnten. Die Brücke ist die 3 längste der Welt und die (gemessen an der Länge, Größe und Traglast) die Größte überhaupt. Danach kletterten wir noch auf den Pylon-Lookout (in einem Pfeiler der Brücke) und schauten uns Sydney nochmal von oben an. Dort erfuhren wir auch viel über den Bau und die Konstruktion dieses Wunders. Das war echt interessant.

Sydney ist eine sehr schöne, aber auch laute und volle Stadt. Leben wöllte ich dort nicht, aber anschaun kann man sie schon mal :).

Hier die Bilder der Stadt.


Auf gehts…

Endlich haben wir es geschafft, uns von Brisbane loszueisen. Wir haben unseren Mechaniker gebeten bzw. mit ihm ausgemacht, dass er den Van nun für uns an den Mann bringt, damit wir nicht noch mehr unnötige Zeit verlieren. Daher sind wir am Morgen des 12.11.12 aus Brisbane gestartet und haben nun endlich unsere Reise gen Süden und um den Kontinent gestartet.

Nachdem wir noch ein paar Sachen erledigt haben, führte uns unsere Reise zu unserem ersten Ziel: Surfers Paradise. Eine Stadt, wie „Klein L.A.“, sehr touristisch, viel Trubel und viel Glamour. Was die Stadt auch ausmacht sind die Hochhäuser direkt am Strand. Ob das nun schön ist, sei mal dahingestellt, es ist zumindest interessant. Danach ging es weiter in den zweiten Nationalpark auf unserer Reise, den Lamington NP, welcher in zwei Sektionen gegliedert ist. Die erste (Green Mountains) fuhren wir noch am Abend des 12.11. an, danach gings ins Bett. Am nächsten Morgen stiegen wir verschlafen aus dem Auto, als direkt neben uns Papageien und Sittiche auf der Wiese „grasten“ zusammen mit kleinen Wallabies. Als wir uns (auf der Flucht vor dem evt. Auftauchen eines Rangers, da wir vergaßen zu bezahlen) frühzeitig von dannen machten, um auf einem Parkplatz, von welchem die Tracks starteten, Frühstück zu machen, wurden wir von Papageien überfallen, welche alle ein paar CornFlakes abhaben wollten.

Danach begannen wir unseren Wandertag mit einem TreeTopWalk durch den Regenwald und anschließendem Walk durch die Green Mountains. Nach ein paar Km des Wanderns kamen wir an einen schönen Wasserfall (Moran Falls), wo wir ein paar Fotos machten. Anschließend machten wir uns auf den Weg in die zweite Sektion (Bina Burra), wo wir wieder kostengünstig auf dem Campground übernachteten und auch duschen konnten. Der Folgetag bot wiederum ein paar Wanderungen (schön, aber ohne etwas Spektakuläres) sowie einen anschließenden Einkauf, der mal wieder fällig war und die Weiterfahrt in den Springbrook NP, in dem ich grad diese Zeilen tippe.

Hier besichtigten wir einen Wasserfall und einen Pool, in dem man baden konnte. Gefühlte 16°C, waren vielleicht 18, auf jeden Fall kalt. Danach reisten wir weiter nach Byron Bay, ein nettes kleines Dörfchen im Surfer Stil, aber recht unkonfortabel, was das Parken über Nacht angeht, so dass wir an einer Straße halten mussten, da es auf keinem Parkplatz erlaubt war.
Am nächsten Tag besuchten wir den Leuchtturm und sahen (weiter unten in der Bucht) Delphine :).

Nun ein paar Bilder von einem Tier, was wir in Brisbane noch fotografieren konnten. Unserer Meinung nach handelt es sich dabei um einen Fuchskusu. Weitere Bilder sind aus den beideb NPs und aus Surfers Paradise sowie aus Byron Bay:


Gut gelandet…

Am Dienstag, den 09.10.2012, gegen 6 Uhr Ortszeit kamen wir nun endlich in Brisbane auf dem Flughafen an. Die schier endlose Schlange an der Passkontrolle hatten wir dann nach 1,5 Stunden auch überwunden und unserer Einreise ins Land der Kängurus stand nichts mehr im Wege. Der Transfer ins Hostel lief letztlich auch ganz gut und gegen Mittag waren wir dann dort zu gegen. Ein paar Bilder folgen später sicher dazu auch noch. Nach einem kleinen Mittagsschläfchen, waren wir daraufhin das erste Mal einkaufen und die nähere Umgebung erkunden. Bei strahlendem Sonnenschein und ungewohnten ca. 30 Grad hatten wir mit der Wärme schon etwas zu kämpfen. Beim Laufen durch die Straßen fanden wir in den Wipfeln der Bäume auch schon die ersten Papageien, die sich durch unsere Anwesenheit überhaupt nicht stören ließen.

Nachdem wir noch immer total müde sehr früh ins Bett sind, ging es heute morgen um so früher wieder raus. Halb Sechs waren wir dann wach (die Sonne geht hier ca. 5 Uhr auf und ca. 18 Uhr unter). Geweckt durch ein Singkonzert vieler Vögel, kamen wir uns vor, wie im Dschungel, das hab ich ganz schön vermisst gehabt.  Heute steht die Eröffnung eines Bankkontos und die Klärung einiger Formalitäten auf dem Plan.

Hier mal die ersten Eindrücke von Brisbane. Die Stadt ist uwischendurch immer recht grün und hat auch einen „german Bratwurst“-Stand :). Die Fotos der Skyline sind vom Balkon unseres Hostelzimmers gemacht, tagsüber, nachts und am Morgen. Der Blick ist echt schön (Stromkabel mal wegdenken ;)).